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New World Confidential Test 01 Aug 2020 12:10 #1

New World Confidential Test

Da ich öfter nach meiner Meinung zu New World gefragt wurde, dachte ich mir, ich äußere mich mal in ausführlicherer Form. Das hier wird also eine Mischung aus Review und eigener Meinung.
Kurz zu erwähnen: Es handelt sich hierbei nicht um einen ausgiebigen, professionellen Test, sondern lediglich um meine eigene, subjektive Meinung zu dem Spiel. Außerdem möchte ich vor eventuellen Spoilern warnen, auch wenn ich nicht auf Story-Aspekte eingehen möchte!

Zugang zum New World Confidential Test hatten alle Vorbesteller, Alpha-Spieler und ausgewählte Beta-Tester. Spielen konnten wir leider nur auf einem US-Server, da es der einzige vorhandene Server war.

Hinweis: Es handelt sich bei der Test-Version noch immer um eine Alpha. Das heißt etwaige Bugs, Lags oder unvollständige Spielinhalte fallen nicht in meine Wertung mit rein.

Sobald man einem neuen Server joint, wird man mittels eines Intro-Videos auf der Insel Aeternum Willkommen geheißen. Hier wird man dann auch zur Charaktererstellung geführt, die angenehm übersichtlich ist. Gesichtsform, Hautfarbe, Frisur, Haarfarbe, Gesichtsbehaarung und das war‘s auch schon. Nun sucht man sich noch einen Charakternamen aus und los geht‘s. Aufgewacht zwischen Schiffswracks und Trümmerteilen, erlernt man die ersten Schritte. Nichts aufregendes, Laufen, Schlagen, Ausweichen, Inventar-Management. Das Inventar ist sehr übersichtlich. Ganz links die Kleidung/Rüstung, mittig sind die ausgerüsteten Waffen und Gegenstände dargestellt, rechts das Inventar der Tasche. Erster Eindruck: Spiel läuft flüssig, übersichtliches HUD und eine wirklich gelungene Grafik (gespielt habe ich auf Grafikeinstellung „hoch“, der dritten von vier Stufen). Allerdings merkt man, dass das Spiel wirklich eine gewisse Gaming-Hardware voraussetzt. Ich habe nun wirklich keinen schlechten Rechner, aber meine FPS lagen immer zwischen 60 und 70. Das ist nicht wirklich gut oder schlecht, aber ich wollte es mal erwähnt haben.
Nachdem wir nun die ersten Ertrunkenen Seeleute geschlagen haben, geht es zum ersten Zeltlager. Hier werden wir schon von unserer ersten Auftraggeberin erwartet. Hier erhalten wir unserer ersten richtigen Aufträge: Sammle Kisten, töte Gegner, fälle Bäume und sammle Feuerstein – gesagt, getan. Irgendwann erhalten wir unsere Spitzhacke zum Steine sammeln. Hier hat mich der Sound beeindruckt: Sowohl das Steine zerschlagen, als auch das Bäume fällen hört sich wirklich toll an. Man hört das Geräusch sehr weit, was einem eine gewisse Realität vorspielt. Nun erlernen wir auch das craften am Lagerfeuer. Sortiert in Waffen, Werkzeuge, Nahrung und Heilmittel, ist das Menü sehr übersichtlich. Ebenso übersichtlich ist das Charaktermenü. Fähigkeitspunkte vergeben, neue Waffenskills lernen, Fortschritte ansehen. Hier stellen wir unser erstes Jagdmesser her. Die Materialien dafür haben wir ja schon gesammelt. Nun können wir die ersten Wildschweine jagen und ausnehmen, wodurch wir Leder und Fleisch bekommen und nun am Lagerfeuer unsere ersten kleinen Rationen herstellen können. Kleine Rationen sind die ersten Gegenstände, die einem helfen Gesundheit wieder her zu stellen. Während dieser ersten Missionen fiel mir auf, dass es gar keine Mini-Map gibt. Lediglich eine Leiste am oberen Bildschirmrand, mit Koordinaten und bunten Markern hilft einem bei der Orientierung. Das ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man kann damit Leben. Klar, es gibt eine normale Map auf der man alles sieht, aber direkt im HUD hätte ich mir eine Mini-Map der direkten Umgebung gewünscht.
Diese wäre auch bei der nächsten Mission angebracht gewesen. Auf dem Weg in die erste größere Siedlung haben wir uns nämlich mal direkt verlaufen. Angenehm zu erwähnen: Man kann mit nur einem Tastendruck seinen Charakter laufen lassen, d.h. keine schmerzenden „W“-Finger.
Angekommen sollen wir uns an verschiedene Peronen wenden. Wir lernen den Handelsposten, das Gasthaus (das uns als Respawnort dient) den Gouvaneur, diverse Werkstätten und andere Personen kennen. Außerdem haben wir einen eigenen Lagerraum und können uns eine Behausung kaufen. Was genau uns das bringt weiß ich nicht, wir hatten nicht genug Geld. Ich vermute, dass wir hier einen eigenen Respawnpunkt und eigene Werkbänke zum Craften von Gegenständen einrichten können.
Nun geht es weiter mit Missionen. Sprich mit dem, sieh dir das an, sammle ein wenig davon, liefer es dort ab. Klassisches MMORPG. Durch diese Missionen bekommt man einen „Gebietsruf“. Durch diese Ruf-Punkte kann man verschiedene Vorteile für das jeweilige Gebiet freischalten. Weniger Steuern (vermutlich auch auf ein Eigenheim bezogen), schnelleres Sammeln von Rohstoffen, weniger Abzüge beim Handeln von Gütern, etc.
Die Werkstätten in der Siedlung liegen alle sehr nahe beieinander. Wir fangen an unser Holz in der Holzwerkstatt zu veredeln. Aus Holz wird Bauholz und so langsam wird uns klar, wie wichtig Arbeitsteilung in dem Spiel werden wird: Bisher kennen wir zehn verschiedene Arbeitsplätze (Holzwerkstatt, Steinmetz, Werkstatt, Schmelzofen, Schmiede, Gerberei, Arkanumarchiv, Schneider, Gerberei, Webstuhl, Küche), jede Werkstatt hat fünf Ränge, die einem neue Crafting Rezepte bringen. Für jeden Rang muss man aber ein Mindestlevel im jeweiligen Gewerk haben. Bei einfachen Sachen wie Holz und Stein mag das noch recht gut funktionieren, aber sobald man fortgeschrittene Waffen, Tränke oder Rüstung craften möchte, wird das sehr schwierig. Alles gleichzeitig zu erlernen ist nahezu unmöglich. Ähnlich sieht es auch beim Sammeln aus. Hier wird in vier Kategorien unterschieden: „Holzfällerei“, „Bergbau“, „Erntearbeit“, „Spurenlesen und Häuten“. Um alles Sammeln zu können, benötigt man Level 250, das bedeutet viel Arbeit. Auch hier macht es Sinn, sich aufzuteilen und zu spezialisieren.
Und nun ist es so weit. Wir haben alle Grundlegenden Spielmechaniken kennen gelernt, das heißt wir müssen uns für eine von drei Fraktionen entscheiden. Wir entschieden uns für „Das Syndikat“. Nun können wir unsere eigene Kompanie gründen und Fraktions-Missionen absolvieren. Dazu gehen wir zur „Alchemistin des Syndikats“ und bekommen hier eine kleine Auswahl an offenen Missionen. Hier gibt es sowohl PvE-, als auch PvP-Missionen, die verschieden viele Fraktionsmarken bringen. Was diese zu bedeuten haben ist uns auch unklar. Da es den Counter „xxxx/3ooo“ gibt, hat man auf jeden Fall ein Ziel gesetzt. Möglicherweise gehört dieses Gebiet der Fraktion oder Kompanie, die zuerst dieses Ziel erreicht hat, aber das ist nur eine Vermutung.
Im Laufe der Zeit kriegen wir immer mehr Aufgaben, die uns immer weiter Weg von der Siedlung bringen. Dafür lernen wir, wie wir unser eigenes Zeltlager bauen. Hier können wir kleine Sachen craften und uns ausruhen. Hier wird uns auch klar, dass man nicht einfach alleine oder zu zweit los ziehen kann. Die Gegner werden tatsächlich recht schnell stärker und man kommt immer mehr in Bedrängnis. Schließlich haben wir uns dazu entschieden, einen weiten Weg, den wir für eine Mission absolvieren müssten, erst einmal nicht anzutreten, sondern uns bessere Waffen zu beschaffen. Dazu brauchen wir Eisen. Wir müssen ja unser Level am Schmelzofen bzw. in der Schmiede aufwerten. Das Problem: Bei uns gibt es kein Eisen. Also gehen wir auf Tour: Ein Blick auf die Karte zeigt uns, Eisen gibt es im Hochland. Durch leicht verschieden Farben auf der Karte wird gezeigt, wo welches Terrain zu finden ist, allerdings gibt es hier noch Verbesserungspotenzial, da nicht immer alles gut zu erkennen ist.
Wir machten uns also auf den Weg ins Hochland. Auf dem Weg haben wir viele Gegner kennen gelernt, haben Zombies getötet und sind vor Luchsen panisch davon gelaufen. Außerdem sind wir an vielen, mit „?“ markierten Orten vorbei gekommen. Dahinter verbergen sich bewachte Ruinen und Minen, oder auch alte, von Zombies bewohnten Dörfer. Im Hochland angekommen finden wir nun endlich Eisen. Dieses bringen wir zur nächstgelegenen Siedlung in die Schmelze und anschließend zur Schmiede, um unsere Level zu erhöhen. Andere Produkte legen wir in unser eigenes Lager, wobei wir etwas unschönes fest stellen: Die Lager der verschiedenen Orte sind nicht miteinander verbunden. Was wir in einem Gebiet farmen, haben wir nicht im anderen Gebiet. Aber wir sind ja clever: Wir aktivieren einfach den Respawn- bzw. Schnellreisepunkt im Gasthaus. So können wir uns (mit Abklingzeit) hin und her teleportieren. Ähm… nö. Sobald man sich im zweiten Gasthaus registriert, erlischt der Punkt im alten Gasthaus.
Wie dem auch sei, wir haben weiterhin fleißig Eisen gefarmt. Beeindruckt hat mich hier wieder einmal die Grafik. Es gibt einen Tag-Nacht-Wechsel, den man tatsächlich kaum wahr nimmt. Klar sieht man, ob es Tag oder Nacht ist, aber der Wechsel an sich verläuft so langsam und realistisch, dass man es kaum mit bekommt. Im Abendlicht blendet die Sonne zwischen den Bäumen hindurch, im Morgengrauen verhindert leichter Nebel eine klare Sicht. Wirklich sehr gelungen.


Fazit:
Das Spiel hat uns bisher echt Spaß gemacht. Es ist nicht überladen, alles sehr übersichtlich, coole Funktionen. Man wird sehen wie es ist, in einer größeren Gruppe seine eigenen Orte aufzubauen, aber bisher ist alles sehr gelungen. Sowohl Gameplay als auch Grafik/Sound sind sehr stimmig. Es gibt noch einige Kleinigkeiten, an denen gearbeitet werden muss, aber bisher sieht das Game sehr gut aus.

Solltet ihr Bock auf das Spiel bekommen haben, meldet euch doch bitte bei mir. Release soll (Stand jetzt) im Mai 2021 sein.
Steam: steamcommunity.com/id/calle155
BattleNet: Calle#22119
Twitch: twitch.tv/calle155
Uplay: Calle15596

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Letzte Änderung: von Calle155.
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